Rege genutzt werden die Apps sowohl privat als auch geschäftlich. Zukünftig soll deren Nutzung zunehmen. Sie erleichtern den Alltag, unterhalten und dienen der Pflege sozialer Netzwerke. Rege genutzt werden die Apps sowohl privat als auch geschäftlich. Zukünftig soll deren Nutzung zunehmen.

Es existieren Applikationen für fast jedes Bedürfnis und jede Präferenz. Apple investierte Laut ihrer Medienstelle in den letzten vier bis fünf Jahren etwa 10-12 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung der Apps. Der Marktforscher Gartner prognostiziert bis Ende 2013 weltweit knapp über 100 Milliarden Downloads – Tendenz steigend. Allein im App Store von Apple und der Plattform Google Play befinden sich zwei Millionen Applikationen. Laut App Annie, dem international tätigen Dienst für App-Store-Statistiken, führt bei den kostenlosen Apps fürs iPhone Wallpaper die Top Ten in der Schweiz an. WhatsApp schaffte es auf Rang fünf. Am dritthäufigsten heruntergeladen wird der Week Calendar bei den kostenpflichtigen Applikationen. Der populäre SBB-Fahrplan belegt Platz drei bei den Apps fürs iPad.

Für jeden etwas
Der helvetische Markt bietet einiges. Beispielsweise für Outdoor-Fans gibt es von MeteoSwiss über PeakFinder bis hin zum Pilzführer Schweiz eine grosse Auswahl. Die Letztere hilft beim Suchen und Finden der Pilze mit einer Karte, bildet Pilzporträts ab und unterstützt beim Bestimmen der Pilze. Dank Splashº fröstelt es einen nie mehr beim Kopfsprung in den See. Denn diese Applikation zeigt die Temperatur von 22 schweizerischen Seen und 55 Flüssen an. SwissArtToGo vereinfacht das Entdecken der einheimischen Architektur durch die Geolokalisierung und den Audioguide. Mit Newscron lässt sich aus vielen nationalen und internationalen Newsarchiven eine persönliche Zeitung zusammenstellen. Der Lehrmittelverlag St. Gallen fördert mit den appolino-Apps das Lernen und Verstehen von Zahl und Menge, Plus und Minus, das Lesen und neu ebenso das Schreiben. Leider hapert es bei manchen Applikation mit dem Datenschutz – weil sie mehr Daten versenden als notwendig.

Wohin geht die Reise?
Auch Unternehmen setzen vermehrt Apps ein, unter anderem, um das Customer Relationship Management auszubauen. Andere Organisationen entwickeln Applikationen für ihre Mitarbeitenden. Damit verfolgen diese den Projektstatus oder erhalten Informationen. Ziel ist, die Produktivität und Effizienz zu steigern. In nächster Zeit ist die mobile Landschaft im B2C- sowie im B2B-Bereich ohne Apps kaum vorstellbar.